Im Vordergrund des Stockpickings steht die Einzeltitelauswahl.
Die Grundüberlegung ist, daß der Aktienkurs letzlich den inneren Wert, den "Basic Value",
eines Unternehmens widerspiegelt.
Ziel ist es, durch Auswahl niedrig bewerteter Titel eine über dem Markt liegende Performance zu erreichen.
Insbesondere im englischsprachigen Raum wird diese Strategie schon seit über 50 Jahren mit großem
Erfolg angewendet.
Konsequenterweise führt dies zu Zufallsportfolios und bildet so den zur modernen Portfoliotheorie
entgegengesetzten Ansatz.
Dieser Ansatz unterstellt fehlende Markteffizienz.
Ein auf dem Stock Picking Ansatz aufgebautes Portfolio kann bei schlechter Markentwicklung positive Ergebnisse
erreichen.
Die Gefahr besteht jedoch darin, bei einem allgemein günstigen Trend Ergebnisse mit negativem Vorzeichen
zu liefern.
Der Erfolg hängt sowohl von der subjektiv richtigen Bewertung des Gesamtmarktes, als auch von der
einzelner Unternehmen ab.
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