Zur vorigen Seite zurück Regression / Elastizität

Um steigende und fallende Marktphasen getrennt zu beobachten werden zwei Regressionsgeraden untersucht. Eine negative (positive) Marktphase bezeichnet hierbei einen Monat mit einem negativen (positivem) Indexverlauf.

Die Elastizität gibt Auskunft darüber, wie das Verhalten eines Fonds in Auf- und Abschwungphasen des Marktes im Durchschnitt geprägt ist. Ähnlich wie beim Beta-Faktor wird gemessen, um das Wievielfache sich der Fonds gegenüber dem Benchmark entwickelt hat.

Elastizität > | 1 | --> der Fonds erzielt i.d.R. eine höhere Performance als sein Benchmark in steigenden Marktphasen
Elastizität =   1 --> der Fonds bewegt sich parallel zu seinem Referenzindex
Elastizität < | 1 | --> der Fonds verliert i.d.R. weniger als sein Benchmark in fallenden Marktphasen

Fazit
Besonders aggressiv investierende Investmentfonds haben häufig positive Elastizitäten (> 1), dafür jedoch in Abwärtsbewegungen auch besonders negativ ausgeprägte Elastizitäten.

Beispiel:
Der DWS Vermögensbildungsfonds weist gegenüber dem MSCI Welt eine negative Elastizität von 0,82 auf. In schwachen Marktphasen verliert der Fonds im Schnitt also um 18 Prozent weniger als sein Benchmark.

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