Zur vorigen Seite zurück Sharpe Ratio (Ertrags-Schwankungs-Verhältnis eines Fonds)
von Sharpe (1966)

Die Sharpe Ratio ist ein relatives Risikomaß.
Sie gibt an, wieviel Risikoprämie man für eine Einheit des absoluten Risikos bekommt.

Formel Sharpe Ratio

Weisen zwei oder mehrere Fonds dieselbe Rendite auf, dann ist der Fonds besser zu bewerten, der eine geringere Volatilität hat.
Häufig wird man allerdings feststellen, daß der eine zwar eine etwas geringere Rendite aufweist, jedoch auch etwas weniger risikobehaftet ist. Es muß deshalb festgestellt werden, welcher Fonds das günstigere Erfolgs-Variabilitäts-Verhältnis. Genau dies macht die Sharpe Ratio. Sie mißt die über die risikolose Gelmarktanlage hinausgehende Rendite (Überschußrendite) eines Fonds pro Risikoeinheit.

Fazit

Unterscheiden sich zwei (oder mehrere) Fonds sowohl in der erzielten Rendite, als auch in der Volatilität, dann ist c.p. der Fonds mit dem höheren Sharpe Ratio Betrag vorzuziehen.

Je höher die Sharpe Ratio ist, desto mehr bekommt man für das eingegangene Risiko bezahlt.

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