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SternStern Heft 35, 23.08.2001 (gekürzt)

Wie Sie Ihr Geld jetzt gut anlegen können


Wohin mit dem guten Geld?
Wohin mit dem guten Geld?
Was können Anleger tun, wenn sie auf Nummer sicher gehen wollen? Raus aus den Aktien, rein in sichere Vermögensanlagen mit einer verlässlichen Rendite.

Tagesgeldkonten der Discountbroker sind eine gute Alternative zu Anleihen. Sie bieten zwischen vier und viereinhalb Prozent Zinsen bei täglicher Verfügbarkeit, und es fallen - anders als bei den Pfandbriefen - keine Gebühren beim Kauf an. Spitzenreiter ist die Online-Tochter der Deutschen Bank: Moneyshelf lockt mit fünf Prozent Verzinsungen. Der hohe Zins ist jedoch nur bis Ende des Jahres garantiert.

Geldmarktfonds schneiden noch etwas besser ab. Ihre Jahresrendite liegt zwischen vier und fünf Prozent, im Ausnahmefall bei knapp sechs Prozent. Diese Fonds legen ihr Geld in einem Bündel von Staats-, Unternehmens- und Bankanleihen an. Aufgrund der kurzen Laufzeiten ist das Risiko von Kursverlusten gering. In der Regel werden die Fonds ohne Ausgabeaufschlag verkauft, das Geld ist täglich verfügbar.

Offene Immobilienfonds erwirtschaften zwischen fünf und gut sechs Prozent Rendite. Da die Fonds verstärkt in Immobilien im europäischen Ausland investieren, können sie Flauten im heimischen Markt ausgleichen. Der Haken für Anleger: In der Regel ist ein Ausgabeaufschlag von fünf Prozent fällig. Das heißt, für den Investor fallen erst nach Ablauf eines Jahres Gewinne ab. Empfehlenswerte Ausnahme: Der Online-Vertrieb International Fonds Selection (Telefon 0800/7447442) bietet den CS Euroreal der Credit Suisse bis Ende September ohne Ausgabeaufschlag an. Ab Oktober kostet der CS Euroreal 0,3 Prozent. Wer den Fonds aber einmal zum Nulltarif erworben hat, kann auch nach dem September weiterhin beliebig viele Anteile kostenfrei kaufen. Der Ertragsanteil des Euroreal ist im Übrigen nur zu einem Drittel steuerpflichtig, da der Fonds überwiegend im europäischen Ausland investiert. So liegt die Nachsteuerrendite zwischen 4,5 bis 5 Prozent.

» zu den Artikeln im Stern - Heft 35, 23.08.2001, Titel: Nie wieder Aktien?