Die jährliche Notenbankkonferenz in Jackson Hole gab im August den Takt für die Debatte über den weiteren Zinspfad vor. Entscheidend war, wie lange die großen Notenbanken an ihrem restriktiven Kurs festhalten würden, ohne die Konjunktur stärker zu belasten. Der dadurch geprägte Risikoappetit stützte vor allem wachstumsorientierte Aktien: Der NASDAQ 100 legte um 4,18 % zu, der S&P 500 um 2,62 %. In Tokio gewann der Nikkei 225 3,03 %, während der DAX um 2,45 % stieg. Der EuroSTOXX 50 blieb mit 0,98 % hinter den übrigen großen Aktienmärkten zurück. Der MSCI World EUR rückte um 1,50 % vor. Bitcoin verteuerte sich um 25,18 % und entwickelte sich damit deutlich dynamischer als die etablierten Aktienindizes.
Die Zinsunsicherheit führte bei europäischen Staatsanleihen zu Kursdruck: Der iBoxx Euro Sovereigns gab um 0,61 % nach. Der REX legte dagegen um 0,20 % zu, was auf eine unterschiedliche Entwicklung am europäischen Rentenmarkt hindeutet. Die Währungsbewegungen passten zum veränderten Zins- und Risikoausblick: Der Euro gab gegenüber dem US-Dollar um 0,97 %, gegenüber dem Schweizer Franken um 0,77 % und gegenüber dem Yen um 1,23 % nach. Parallel verteuerte sich Öl um 5,67 %, während Gold um 9,57 % zulegte. Damit standen im August Kursgewinne bei Aktien und insbesondere bei digitalen Vermögenswerten einer schwächeren Entwicklung europäischer Staatsanleihen und einem breiten Rückgang des Euro gegenüber.
Im Portfolio des C-QUADRAT ARTS Best Momentum kam es aktienseitig zum Aufbau von Positionen mit Ausrichtung auf europäische Papiere sowie Positionen mit Fokus auf den Sektor Singapur, abgebaut wurden hingegen Bestände am Sektor China. Im Monat August konnte eine positive Wertentwicklung von 2,04 % realisiert werden.