Die internationalen Aktienmärkte zeigten im Juli ein stark divergierendes Bild. Während der deutsche DAX mit einem Plus von 2,53 % die beste Performance verzeichnete, gab der japanische Nikkei 225 um 8,14 % nach. Der EuroSTOXX 50 legte leicht um 0,47 % zu, während der US-amerikanische S&P 500 mit einem Minus von 0,13 % nahezu unverändert blieb. Deutlich schwächer präsentierte sich der technologielastige NASDAQ 100, der um 6,61 % fiel. Belastet wurde die Stimmung vor allem durch enttäuschende Quartalszahlen großer US-Technologiekonzerne, die die hohen Bewertungen des Sektors infrage stellten. Hinzu kamen anhaltende Konjunktursorgen in Japan, die den Nikkei zusätzlich unter Druck setzten. Der maximale Rückschlag im Monatsverlauf betrug im DAX 4,09 %, im NASDAQ 100 sogar 10,19 %. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich Rohöl um 21,67 %, während Gold mit einem Plus von 0,49 % kaum beachtet wurde. Die Geldpolitik der Notenbanken blieb vorerst ohne neue Impulse.
Die Anleihenmärkte zeigten folgendes Bild: der iBoxx Euro Sovereigns Eurozone Performance Index sank um -1,74 %, der Deutsche Rentenindex REX um -1,29 % und der FTSE World Broad Investment-Grade Bond Index um -1,38 %.
Blickt man auf die Devisenmärkte, stellten sich diese wie folgt dar: die europäische Gemeinschaftswährung wertete gegenüber dem US-Dollar mit 0,63 % und dem Schweizer Franken mit 0,92 % auf. Gegenüber dem Japanischen Yen wertete sie mit -1,40 % ab.
Das ARTS Handelssystem für den C-QUADRAT ARTS Total Return Global AMI erhöhte die Aktienquote auf Monatssicht von 94 % auf rund 95 %. Auf Portfolioebene kam es aktienseitig zum Aufbau von Positionen mit Fokus auf den Finanzsektor, abgebaut wurden hingegen Bestände am Sektor Informations-Technologie. Im Monat Juli wurde, in diesem für trendfolgende Fonds schwierigen Zeitraum ein Verlust von -2,30 % verbucht.