Die September-Sitzungen der Fed und EZB rückten die Anhebungen der Leitzinsen sowie die auseinanderlaufenden Zins- und Wachstumserwartungen in den Vordergrund. Zugleich verteuerte sich Öl um 13,53 %, während Gold um -6,22 % nachgab. An den Aktienmärkten zeigte sich eine deutliche regionale und sektorale Trennung: Der technologielastige NASDAQ 100 legte um 3,23 % zu, während der S&P 500 um -0,45 % nachgab.
In Europa gerieten Standardwerte stärker unter Druck; der DAX verlor -4,03 %, der EuroSTOXX 50 -2,35 %. Der japanische Nikkei 225 hingegen gewann 0,67 %. Der MSCI World in Euro stieg um 0,92 %. Die bekannteste Kryptowährung Bitcoin stieg um 7,22 % und entwickelte sich damit stärker als die klassischen Aktienmärkte.
Der Zinsdruck schlug vor allem auf europäische Renten durch: Der iBoxx Euro Sovereigns gab um -2,16 % nach, der REX um -1,96 %. Breite globale Investment-Grade-Anleihen verloren in Euro -0,47 % und hielten sich damit besser als die europäischen Staatsanleiheindizes.
Im Devisenhandel gab der Euro gegenüber dem Dollar um -2,29 % und gegenüber dem Yen um -3,95 % nach, legte gegenüber dem Schweizer Franken jedoch um 1,05 % zu. Das Muster verbindet die Märkte: Während die US-Technologie von wachstumsorientierter Nachfrage und einer höheren Risikobereitschaft profitierte, belasteten Zins- und Rohstoffbewegungen europäische Aktien und Anleihen.
Das ARTS Handelssystem für den C-QUADRAT ARTS Total Return Global AMI senkte die Aktienquote auf Monatssicht von 97 % auf rund 92 %. Auf Portfolioebene kam es aktienseitig zum Aufbau von Positionen mit Fokus auf den Sektor Informations-Technologie, abgebaut wurden hingegen Bestände am Sektor Biotechnologie. Im Monat September wurde, in diesem für trendfolgende Fonds schwierigen Zeitraum ein Verlust von -0,82 % verbucht.