- Negative Monatsperformance von -1,47 % (YTD: 3,67 %)
- Anleihequote reduziert von 54,3 % auf 40,1 % (Ø-Rating von BBB+ bis A-)
- Modifizierte Duration: 9,4
- 41,9 % Bruttoaktienquote
- 8,1 % Währungsrisiko (2,3 % USD; 5,4 % JPY; 0,4 % GBP)
Anleihen: Reduzierte Staatsanleihenquote als Reaktion auf Frankreich-Stress
Der Performancebeitrag des Anleihenportfolio war mit einem Minus von 2,3 % negativ. Grund dafür war der beschleunigte Renditeanstieg globaler Anleihen, der gegen unsere hohe Duration gelaufen ist. Die erneute Diskussion um die Tragfähigkeit der französischen Staatsschulden sorgte für weiteren Druck. Um jedweder Ansteckungsgefahr vorzubeugen, wurden sämtliche Staatspapiere verkauft und einige Unternehmensanleihen reduziert. In der Summe beläuft sich damit das direkte Exposure zu französischen Unternehmen auf ca. 5 %. Trotz dieser Transaktionen halten wir an der hohen Modifizierten Duration von 9,4 fest. Das Durchschnittsrating ist auf BBB+ bis A- gesunken, während die durchschnittliche Verzinsung auf 4,8 % angestiegen ist. Der Portfolioanteil der Anleihen steht nun bei 40,1 %, alles Unternehmensanleihen. Der Anteil von in US-Dollar denominierten Anleihen liegt konstant bei 2,5 %.
Aktien: Kaum verändert
Wie auch der Leitindex S&P500 zeigte das Aktienportfolio im Monatsverlauf relativ geringe Schwankungen und notierte fast unverändert. Die negativen Auswirkungen der Zinsseite und der Geopolitik haben sich deutlich in Grenzen gehalten. Sowohl die Quote als auch die Zusammensetzung ist - wie angekündigt - fast unverändert. Das Portfolio ist gut vorbereitet für die nächste Berichtssaison, der wir angesichts der gegebenen Ausblicke auf die kommenden Quartalszahlen sehr optimistisch entgegenblicken. Die Anzahl der investierten Titel ist um zwei auf 29 gefallen. Das erwartete KGV liegt bei 17,3.
Währungen: US-Dollar weiter schwach erwartet
Wir sehen weiter keinen Grund für zusätzliche Währungsrisiken im Portfolio. Der Ausbau der Yen-Quote ist Zukäufen japanischer Aktien geschuldet. Angesichts der stattgefundenen Trendwende beim Yen sichern wir dieses Risiko (5,4 %) nicht ab. Eine minimale Position im Britischen Pfund (0,4 %) bleibt ebenfalls ungesichert. Inklusive der auf 2,3 % abgesicherten US-Dollar-Quote beläuft sich das Währungsrisiko auf 8,1 % und ist damit größer als die 3,4 % des Vormonats.