- Negative Monatsperformance von -1,80 % (YTD: 4,36 %)
- 55,7 % Anleihequote (Ø-Rating von A bis A+); 9,2 % Cashquote
- Modifizierte Duration: 9,9; Overlay aufgelöst
- 34,4 % Bruttoaktienquote; Options-Absicherung verfallen und nicht verlängert
- 3,9 % Währungsrisiko (2,2 % USD, 1,2 % JPY, 0,5 % CHF)
Anleihen: Basis unverändert und Overlay geschlossen
Das Anleihenportfolio war im Juli hauptverantwortlich für die Verluste. Neben leichten Spread-Ausweitungen sorgte der relativ starke Zinsanstieg entlang der ganzen Zinskurve für einen negativen Performancebeitrag von 1,43 %. Da wir weiterhin von tieferen EUR-Zinsen ausgehen, halten wir an der hohen Duration von 9,9 fest. Die Verlängerung der Duration über das Overlay haben wir jedoch vorerst glattgestellt. Die Anzahl der investierten Titel erhöhte sich um zwei auf 60, ohne das Durchschnittsrating von A bis A+ zu verändern. Die 13,2 % Staatsanleihen im Portfolio sind ausschließlich von europäischen Emittenten. Der USD-Anteil im Anleihenportfolio fiel von 3,1 % auf 2,5 %.
Aktien: Taktische Options-Absicherung geschlossen
Die im Monatsverlauf zu beobachtende Konsolidierung bei den Aktien haben wir genutzt, um einerseits die bestehende Absicherung über Put-Optionen glattzustellen und andererseits die Bruttoaktienquote von 30 % auf 34,4 % anzuheben. Im Resultat liegt die Nettoaktienquote damit ca. 15 % höher als zu Monatsbeginn. Dies spiegelt sowohl unsere weiterhin taktisch neutrale Haltung als auch das aktive Management des Portfolios wider. Im Rahmen dieser Transaktionen stieg die Anzahl der Titel von 21 auf 24. Die vier von uns investierten Hyperskaler machen 11,2 % des Exposures aus. Das fürs kommende Jahr geschätzte KGV des Aktienportfolios liegt bei 17,9 und die geschätzte Dividendenrendite bei 1,3 %. Nach vorne blickend halten wir angesichts der überzeugenden Berichtssaison eher nach Zukaufgelegenheiten als nach erneuten Absicherungen Ausschau.
Währungen: FX-Risiko weitestgehend abgesichert
Das Währungsrisiko des Fonds fiel leicht von 4,7 % im Juni auf 3,9 %. Primär verantwortlich für die Veränderung ist eine weitere Reduzierung des US-Dollar-Exposure auf nur noch 2,2 % nach Sicherung. Die strukturelle Erwartung einer längerfristigen US-Dollar-Schwäche besteht unverändert fort. Minimale Positionen im japanischen Yen (1,2 %) und Schweizer Franken (0,5 %) bleiben ungesichert.