- Positive Monatsperformance von +1,24 % (YTD: +2,05 %) in einem von Zinsvolatilität geprägten Februar
- Rentenquote nahezu unverändert bei 96,8 %; Cashquote weiterhin niedrig
- Duration leicht erhöht auf 8,36
- HY-Quote nahezu stabil bei 9 %; selektive Rotation aus Kurzläufer-HY in neue, länger laufende Emissionen
Markt: Volatilität gezielt genutzt
Wir nutzten die erhöhte Volatilität an den Rentenmärkten, um das Portfolio gezielt weiterzuentwickeln, ohne die Gesamtpositionierung grundlegend zu verändern. Die Rentenquote blieb mit 96,8 % nahezu konstant.
Strategie und Portfolio: Zinsentspannung im Fokus
Im Primärmarkt zeichneten wir mehrere Investment-Grade-Neuemissionen im bevorzugten 10–15-Jahres-Segment, darunter Goldman Sachs (BBB+, 2039), T-Mobile USA (BBB, 2038) und WP Carey (2035). Im Staats- und Supranationalensegment verstärkten wir die Allokation deutlich – über EU-Anleihen (5 Mio. EUR, AA+), eine EIB-Position (4 Mio. EUR, AAA), eine EUR-denominierte Indonesien-Anleihe (2 Mio. EUR, BBB) sowie Nullkuponanleihen der internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) mit Fälligkeit 2061 zur Durationserhöhung. Diese Käufe trieben die Duration von 8,3 auf 8,36.
Im Unternehmensbereich rotierten wir bei Eutelsat aus der teuren Kurzläufer-Position (9,75 %, 2029) in neue, länger laufende Emissionen (2031/2033) und verlängerten bei Gasunie die Laufzeit um drei Jahre innerhalb desselben Emittenten. Auf der Verkaufsseite trennten wir uns von mehreren IG-Positionen, darunter Glencore, Royal Schiphol und Athene Global. Im HY-Segment reduzierten wir das BB–/B-Exposure durch den Verkauf von Getty Images und ergänzten selektiv bei ZF Europe. Die Ratingverteilung verschob sich leicht zugunsten höherer Qualitäten, wobei das Durchschnittsrating im soliden A-Bereich bleibt.
Das Währungsrisiko blieb mit einem USD-Exposure (netto) von rund 4 % nahezu unverändert. Dem neuen USD-Titel Binghatti stand der Verkauf von Getty Images gegenüber. Das Portfolio bleibt mit über 96 % stark EUR-fokussiert. Angesichts der erhöhten Volatilität des US-Dollars im Zuge der Iran-Eskalation sehen wir keinen Anlass, das FX-Exposure auszuweiten.
Die Kassaquote verharrte auf niedrigem Niveau, was mit der hohen Rentenquote von 96,8 % konsistent ist. Per Saldo erhöhten die Nettokäufe die Anleiheallokation geringfügig. Die verbleibende Liquidität bietet Spielraum für opportunistische Zukäufe, sollte die geopolitische Unsicherheit – insbesondere der Iran-Konflikt und die Section-122-Zölle – für attraktive Neuemissionsprämien sorgen.