- Positive Monatsperformance von ca. +0,63 % (YTD: -0,93 %)
- Rentenquote nahezu unverändert bei 96,6 %; Cashquote bei 3,4 %
- Modifizierte Duration bei 9,7 (Basisportfolio: 8,8; Buxl-Overlay-Beitrag: +0,9)
- HY-Quote stabil bei 5,8 %; weiterhin BB-lastig
- US-Dollar-Nettoexposure 1,7 %; EUR-Fokus bei 98,3 %
Markt: Duration verlängert
Hinter dem stabilen Außenbild des Fonds – langlaufend, Euro-dominiert, qualitätsorientiert – fand im April eine bewusste Rotation statt: weg vom kürzeren Investment-Grade-Mittelstück und vom langlaufenden US-Dollar-Block, hin zu Euro-denominierten Mega-Cap-Anleihen am langen Ende. Die Zahl der Anleihepositionen sank entsprechend von 102 auf 96, während die Rentenquote praktisch konstant blieb.
Strategie und Portfolio: Zinsentspannung im Fokus
In der ersten Aprilhälfte haben wir mehrere mittellange Investment-Grade-Engagements aus dem Banken- und Versicherungssegment abgebaut. Die freigewordenen Mittel wurden gezielt an das längere Ende der Kurve verlagert, wo wir die attraktivere Risiko-Ertrags-Relation sehen. Die zentrale Maßnahme erfolgte Mitte des Monats mit dem Verkauf zweier langlaufender US-Dollar-Positionen aus dem Energie- und Versorgersektor. An ihre Stelle traten neu emittierte Euro-Anleihen globaler Mega-Caps mit Laufzeiten zwischen 2039 und 2046 – Bonitäten überwiegend im A- bis AA-Bereich. Die Logik dahinter ist klar: Wir wollen Bonitätsrisiko in den Bilanzen mit der höchsten Tragfähigkeit. Wenn das in der Fondswährung möglich ist, umso besser.
Auf der Top-Position-Ebene bleibt die strategische Linie unverändert sichtbar: die EU-Anleihen 2039 und 2040 (je 4,6 %), der EDF Green Bond 2045 (4,5 %), JAB Holdings 2035 (3,9 %) sowie der EnBW Green Bond 2036 (3,8 %). Das HY-Segment liegt mit 5,8 % weiterhin auf konservativem Niveau, überwiegend BB-orientiert, mit punktuellen Engagements in idiosynkratischen Stories (Crescent Energy, Eutelsat, Nissan).
Das Buxl-Overlay – 115 Kontrakte, entsprechend 4,0 % des Nominals – wurde unverändert gehalten und bleibt ein bewusster Hebel auf unsere Renditethese. Es belastete die Performance an Tagen steigender Bundrenditen, trug an Erholungstagen positiv bei und bewahrt zugleich Liquidität, da synthetische Duration ohne Bindung von Cash bereitgestellt wird. Sollte das Renditeniveau am langen Ende der Euro-Kurve weiter steigen, wäre dies kein Anlass zur Reduktion, sondern eher zur Aufstockung.