- Negative Monatsperformance von -2,17 % (YTD: -0,39 %)
- Rentenquote nahezu unverändert bei 97,1 %; Cashquote bei 2,9 %
- HY-Quote weiter rückläufig bei 5,1 % (Vormonat: 5,4 %); Schwerpunkt der Neuanlage im langen IG-Segment
- Modifizierte Duration: 9,0 (Vormonat: 10); Overlay aufgelöst
Strategie und Portfolio: Overlay geschlossen, Qualitätsausrichtung unverändert
Der Juli war für langlaufende Euro-Anleihen ein schwieriger Monat. Der Renditeanstieg am langen Ende der Kurve belastete das Portfolio und führte zur schwächsten Monatsperformance des laufenden Jahres. Die deutlichsten Bewertungsabschläge entfielen erwartungsgemäß auf die langlaufenden Supra-Positionen, insbesondere die EU-Anleihen der Fälligkeiten 2040, 2045 und 2039.
Die wesentliche Anpassung des Monats liegt in der Zinssteuerung. Das über den Buxl-Future geführte Durations-Overlay wurde im Juli vollständig aufgelöst. Die modifizierte Duration des Fonds entspricht damit wieder der des Basisportfolios und liegt bei 9,0 statt 10,0. Die synthetische Durationserhöhung entfällt, während die strukturelle Ausrichtung des Kassaportfolios – qualitätsorientiert, langlaufend, EUR-dominiert – unverändert bleibt. Knapp 86 % der Anleihen sind erst ab 2035 fällig.
Die Rentenquote liegt mit 97,1 % nahezu auf Vormonatsniveau, verteilt auf 94 Positionen (Vormonat: 96). Das Transaktionsvolumen blieb überschaubar. Im Investment-Grade-Segment kam gegen Monatsende eine AT&T-Anleihe 2045 (BBB+) hinzu; das BBB+-Segment wuchs entsprechend von 20,8 % auf 21,8 %. Im Gegenzug wurde eine Staatsanleihenposition veräußert, wodurch sich die Staatsanleihenquote von 19,5 % auf 18,9 % reduzierte. Die Top-Positionen – die EU-Anleihen 2040, 2039 und 2042 sowie EDF Green Bond 2045 und EnBW 2036 – blieben in Gewicht und Zusammensetzung so gut wie unverändert. Das Durchschnittsrating liegt weiterhin im A- bis A-Bereich. Der IG-Anteil stieg leicht auf 91,0 %. AAA-Papiere machen 17,6 % aus, der BBB-Block rund 32,9 %.
Das HY-Segment wurde um weitere 0,3 Prozentpunkte auf 5,1 % zurückgeführt; die Zahl der Positionen sank von 19 auf 17. Neuengagements wurden im High-Yield-Bereich nicht eingegangen. Eine strukturelle Ausweitung der HY-Quote ist weiterhin nicht beabsichtigt.
Das Fremdwährungsrisiko bleibt mit 2,4 % USD-Anteil (Vormonat: 2,7 %) gering. Eine USD-Position wurde geschlossen.