Marktberichte

FRAM Capital Skandinavien - Monatsbericht September 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Investoren,

sowohl die norwegische als auch die schwedische Zentralbank haben im September den Leitzins erhöht, beide jeweils um 0,25% auf 4,25% (Norwegen) bzw. 4% (Schweden). Seitdem können sich beide Währungen gegenüber dem Euro erholen.

Bis Ende des Monats ging der Ausverkauf der Small- und Midcaps weiter, besonders im erneuerbaren Energiebereich. Wir haben darauf reagiert und uns noch mehr auf profitable Unternehmen fokussiert und uns deswegen von Aker Carbon Capture, Hexagon Purus und Powercell getrennt und andere Werte im Energiebereich wie TGS aufgestockt (wir besitzen Aker Carbon Capture noch indirekt via Aker Horizons).

Die Indizes der skandinavischen Märkte bewegten sich im Berichtsmonat von -3% (Kopenhagen und Helsinki) bis +1,5% (Oslo).

Der FRAM Capital Skandinavien verlor im September 2,7% an Wert. 

Zu den schwächsten Titeln im September zählten Garo (-28%) und Hexagon Composites (-27%). Bei Garo gab es keine wesentlichen Nachrichten bis auf die Bekanntgabe eines Effizienzsteigerungsprogrammes. Der Wert geriet in den Sog des Small-Cap-Ausverkaufs und ist ein großer Hersteller von E-Wallboxen. Bei Hexagon Composites gab es eine Platzierung, die den Wert nach unten drückte. Fundamental gab es eher gute Nachrichten wie die geplante Abspaltung von Hexagon Regasco (machen Zylinder für LPG).

Die beiden besten Positionen im Berichtsmonat waren Zealand Pharma (+21%) und Skanska (+12%). Zealand profitiert von der Phantasie seines Abnehmmedikaments, Skanska von Infrastrukturaufträgen aus Europa und den USA.

Skanska (Marktkapitalisierung ca. 6 Mrd. EUR)

Skanska ist der größte schwedische Baukonzern, der hauptsächlich in Skandinavien und den USA aktiv ist. Uns gefällt die Exponierung zum Infrastrukturbereich, gerade hier konnte das Unternehmen zahlreiche große Aufträge in den letzten Monaten ergattern. Wir gehen von steigenden Margen in den nächsten Jahren aus, genauso wie die meisten Analysten. Das Unternehmen ist historisch niedrig bewertet, hat eine starke Bilanz und sollte von staatlichen Investitionsprogrammen - wie aktuell zum Beispiel in den USA - profitieren. Laut Schätzungen von SEB ist das Unternehmen mit einem KGV von 11,5 für dieses Jahr bewertet, bei einem Buchwert von 1,2 und einer erwarteten Dividendenrendite von 4,5%.


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