Marktberichte

Marktkommentar HESPER FUND – Global Solutions (*) vom 31.10.2022

Portfolio Manager Update

Das Wichtigste auf einen Blick

Die Märkte erholten sich aufgrund der Hoffnung auf eine baldige Einstellung der geldpolitischen Straffung

  • Die Währungshüter halten entschlossen an der geldpolitischen Straffung fest, während die Märkte den Fokus auf eine Drosselung des Tempos der Zinsschritte legen.
  • Trotz Anzeichen einer Konjunkturverlangsamung und einer Spitze bei der Gesamtinflation bleibt die Kerninflation stabil und breiter abgestützt.
  • Mit Ausnahme des chinesischen Aktienmarktes erholten sich alle wichtigen Aktienmärkte ausgehend von ihren Tiefs. Zu verdanken war dies den rückläufigen Renditen und Hoffnungen auf ein langsameres Vorgehen der Fed.
  • Der Dollar gab angesichts der verbesserten Risikostimmung leicht nach. Die wichtigen Währungen waren weiterhin starken Schwankungen unterworfen.
  • In Großbritannien zog die neue Regierung unter Rishi Sunak den Haushaltsentwurf von Liz Truss zurück und setzte auf Sparmaßnahmen, um die Stabilität der Staatsfinanzen wiederherzustellen. Das Pfund Sterling und britische Staatsanleihen verzeichneten eine starke Rally, nachdem die britische Regierung wieder für politische Stabilität und haushaltspolitische Mäßigung gesorgt hatte.
  • Die Marktstimmung veranlasste uns dazu, in der zweiten Monatshälfte taktische Reduzierungen vorzunehmen. Das Netto-Short-Aktienengagement des HESPER FUND – Global Solutions wurde auf -2 % verringert, und bei der Duration (einschließlich Derivate) gingen wir zu einer insgesamt positiven Position über. Die Short-Position beim Pfund Sterling wurde um die Hälfte verkleinert.
  • Das durchschnittliche USD-Engagement des Fonds belief sich trotz der Abwertung des Dollars weiterhin auf rund 28 %, da es vom schwachen globalen Konjunkturausblick und der nach wie vor restriktiven Haltung der Fed profitieren dürfte

Stand 31.10.22

Warten auf die fünfte übermäßig starke Zinserhöhung der Fed in Folge

In den Sommermonaten spekulierten die Märkte über eine frühzeitige entgegenkommende Kehrtwende der Fed. Diese Markterwartungen wurden später von der restriktiven Tonart, die J. Powell auf seiner Rede in Jackson Hole anschlug, zunichtegemacht. Nun legen die Märkte den Fokus auf ein „Zurückschalten“ der Fed, d. h. sie rechnen mit weniger umfangreichen und langsameren Zinserhöhungen.

Die Inflationsdaten in den meisten Ländern deuten weiterhin darauf hin, dass der Kampf gegen den Preisauftrieb noch lange nicht abgeschlossen ist. In den USA stieg die Kerninflation der Verbraucherausgaben – ein Indikator, der von der Fed genau im Auge behalten wird, – im September auf über 5 %. Die Teuerung in der Eurozone weitete sich aus und erreichte ein neues Rekordhoch, während sich die Wirtschaftsaktivität verlangsamte. Die Gesamt- und die Kerninflation stiegen im Oktober auf 10.7 % bzw. 5 %, während die EZB die Zinsen erneut anhob. Es ist klar, dass die Zinserhöhungen nicht beliebig lang fortgesetzt werden können. Angesichts zunehmender Anzeichen eines Konjunkturabschwungs und der Gefahr einer Rezession haben die Zentralbanken rund um den Globus den Umfang ihrer Zinserhöhungen verringert und rechnen die Marktteilnehmer nun mit Hinweisen auf eine weniger aggressive Haltung der Fed. Die Bank of Canada sorgte letzte Woche für eine Überraschung, indem sie die Zinsen weniger stark anhob als erwartet, und die Präsidentin der San Francisco Fed Mary Daly merkte jüngst an, dass es an der Zeit für die Fed sei, über eine langsamere geldpolitischen Straffung nachzudenken. Daher liegt das Hauptaugenmerkt auf der bevorstehenden Fed-Sitzung, um ein besseres Verständnis darüber zu erlangen, wie rasch und wie stark die Fed die geldpolitischen Zügel in der größten Volkswirtschaft der Welt anziehen wird.

Die US-Wirtschaft präsentiert sich dank der angespannten Lage am Arbeitsmarkt und der soliden Konsumausgaben weiterhin robust. Die aggressiven Straffungsschritte der Fed in den vergangenen Monaten machen sich jedoch allmählich bemerkbar, wobei die Frühindikatoren und Umfragen zur künftigen Wirtschaftsaktivität auf einen deutlichen Marktabschwung hindeuten. Jerome Powell hat in den letzten Monaten wiederholt bekräftigt, dass die Fed entschlossen ist, die Inflation zu bekämpfen, und ihre Geldpolitik straffen wird, bis klare Anzeichen eines nachhaltigen Rückgangs der US-Kerninflation in Richtung des Zielwerts der US-Notenbank zu erkennen sind. Die Fed will die in der Vergangenheit begangenen Fehler vermeiden und dürfte den Fokus auf langfristige Preisstabilität legen. Wir gehen daher davon aus, dass die US-Notenbank für gewisse Zeit an ihrem Straffungszyklus festhalten wird, um die Inflationserwartungen fest zu verankern. Die Fed nähert sich dem Ende ihres aggressiven geldpolitischen „Frontloading“, doch es besteht nach wie vor hohe Unsicherheit in Bezug auf das Endniveau der Fed Funds Rate sowie darüber, wie lange die Fed an ihrer restriktiven Haltung festhalten wird.

Die zwei Gesichter Großbritanniens – von nicht finanzierter Haushaltsexpansion zu Sparsamkeit

Man kann nun mal nicht alles haben. Daran erinnern uns die Rolling Stones mit ihrem Song „You Can‘t Always Get What You Want“ immer wieder. Das galt sowohl für die fiskalischen Expansionspläne der Regierung unter Liz Truss wie auch für den Hesper Fund, der seine Positionen vor dem Hintergrund der beispiellosen politischen Turbulenzen und unerwarteten Ereignisse nicht rechtzeitig schloss. Zusammen mit der deutlichen Kehrtwende beim Pfund Sterling und Gilts belastete dies das Fondsergebnis im Oktober.

Erholung der Aktienmärkte

Die Drosselung der aggressiven geldpolitischen Straffung seitens der Zentralbanken löste im Oktober eine beachtliche Erholungsrally aus, wobei Aktien nach der enttäuschenden Wertentwicklung im September anzogen und Anleihen ausgehend von ihren am 21. Oktober verzeichneten Tiefstwerten zulegten, da sich die Renditen stabilisierten. Investment-Grade-Anleihen entwickelten sich gemessen am Bloomberg Aggregate Index im Oktober auf USD-Basis seitwärts, weisen seit Jahresbeginn aber nach wie vor ein Minus von 20 % auf. Was festverzinsliche Wertpapiere anbelangt, so stellten britische Gilts im Monat die Spitzenreiter dar. Sie gaben zunächst nach (die Rendite 10-jähriger Papiere touchierte vor dem Rückgang kurzzeitig die Marke von 5 %) und erholten sich im Anschluss nicht nur, sondern legten im Monatsverlauf sogar um 4 % zu (die Renditen lagen am Monatsende bei unter 3,5 %).

Die Aktienmärkte rund um den Globus erholten sich dank der entgegenkommenderen Stellungnahmen der Zentralbanken, der Hoffnung auf eine Inflationsspitze und einer Stabilisierung der Renditen, was einen deutlichen Anstieg der Risikobereitschaft zur Folge hatte. Größte Ausnahme waren chinesische Aktien, die nach dem Nationalkongress der Kommunistischen Partei, auf dem der Präsident seine Macht weiter konsolidierte, herbe Verluste hinnehmen mussten. Das Ende einer Baisse vorherzusagen, gestaltet sich stets schwierig, doch das Makroumfeld deutet nicht darauf hin, dass es einen einfachen Weg aus der aktuellen Misere gibt.

Im Monatsverlauf zogen der S&P 500 und der Dow Jones um 8 % bzw. 14 % an. Das Plus beim Nasdaq Composite belief sich aufgrund der deutlichen Gewinnrückgänge im Technologiesektor hingegen lediglich auf 3,9 %. Der auf Small Caps ausgerichtete Russel 2000 Index legte 10,9 % zu, während der S&P Toronto Stock Exchange Composite Index in Kanada 5,3 % (+6,5 % in USD) hinzugewann.

Auch die europäischen Aktienmärkte erholten sich. Der Large-Cap-Index Euro Stoxx 50 zog um 9 % an (in USD gerechnet ein Anstieg um 10 %), während der FTSE 100 in Großbritannien um 2,9 % zulegte (+6,5 % in USD). Der defensive Swiss Market Index stieg um 5,5 % (+3,8 % in USD).

Die asiatischen Märkte entwickelten sich uneinheitlich, wobei chinesische Aktien nach dem Nationalkongress der Kommunistischen Partei einbrachen. Chinas Übergang zu einer Alleinherrschaft des Präsidenten löste einen historischen Abschwung aus, da sich ausländische Anleger aus dem Markt zurückzogen. Der Shanghai Shenzhen CSI 300 Index gab um 7,8 % (-10,3 % in USD) nach und der Hang Seng Index fiel um 14,7 % auf das niedrigste jemals verzeichnete Niveau. In Japan verzeichnete der Blue-Chip-Index Nikkei 225 ein Plus von 6,4 % (+3,8 % in USD), was der Abwertung des Yen zu verdanken war. Der KOSPI-Index in Südkorea verlor 6,4 % (-6,7 % in USD). In Indien gab der Aktienmarktindex BSE Sensex um 5,8 % nach (-4,1 % in USD). Der australische Aktienmarkt stieg um 6 % an (+4,5 % auf USD-Basis).

Positionierung und Monatsperformance

Der HESPER FUND – Global Solutions entwickelte sich im Monat schwach, da das Pfund Sterling und Staatsanleihen weiter nachgaben und sich die Risikoaversion negativ auf unsere Positionierung auswirkte, darunter Netto-Short-Aktienengagements und Long-Positionen beim Dollar.

Im Oktober verzeichnete die Anteilsklasse T-6 EUR des HESPER FUND – Global Solutions mit -3,71 % den größten Monatsverlust seit der Auflegung. Das Engagement und die Transaktionen im Ausland schmälerten das Ergebnis um 1,3 %. Die Anteilsklasse bewegt sich um 4,19 % unter ihrem am 29. September verzeichneten Allzeithoch.
Das Fondsergebnis beläuft sich seit Jahresbeginn auf -1,18 % und im Vergleich zum Vorjahr auf +2,28 %. Das Gesamtvermögen erreichte am Monatsende einen neuen Höchststand von 76 Mio. EUR. Die Volatilität fiel über die vergangenen 250 Tage mit 7,23 % höher aus, das Risiko-Rendite-Profil gestaltet sich aber weiterhin attraktiv. Die annualisierte Rendite seit Auflegung sank auf 6,08 %.

Anfang November ist der Fonds weiterhin vorsichtig positioniert. An der Währungsfront sieht das Engagement des HESPER FUND – Global Solutions folgendermaßen aus: 28 % in USD, 8,3 % in CHF und -7,6 % in GBP.

Das Netto-Short-Aktienengagement wurde auf -2 % verringert und bei der Duration sind wir von einer negativen zu einer leicht positiven Positionierung (weniger als zwei Jahre) übergegangen.

Wie gehabt behalten wir das Engagement des Fonds in den verschiedenen Anlageklassen im Auge, um ihn an die Marktstimmung und Veränderungen des makroökonomischen Basisszenarios anzupassen. In den vergangenen neun Monaten spielten auch geopolitische Ereignisse eine entscheidende Rolle bei unserer Vermögensallokation. Es zeichnet sich ein klarer Deglobalisierungstrend ab, der auch für eine über längere Zeit höhere Inflation sorgen könnte. Das Ende der lockeren Geldpolitik ist das derzeit wichtigste Ereignis.

Makroszenario des HESPER FUND - Global Solutions

Die globalen Märkte wurden dieses Jahr von einer immer restriktiver auftretenden Fed erschüttert, die zu verstehen gab, die äußerst hohe Inflation auch dann bekämpfen zu wollen, wenn sie damit eine harte Landung der Wirtschaft riskiert. Während die Fed eine weitere Zinserhöhung vorbereitet, scheint sich der Konflikt zwischen den beiden Zielen Preisstabilität und Wirtschaftswachstum zu verschärfen, da die robusten Daten zur Inflation und dem Arbeitsmarkt im Widerspruch zu den Anzeichen von Schwäche in anderen Teilen der US-Wirtschaft stehen.

Angesichts der anhaltend hohen Teuerung und der Gefahr, dass die Inflationserwartungen aus dem Ruder laufen, müssen die Zentralbanken an ihrem Straffungskurs festhalten und die Zinsen für geraume Zeit auf restriktiven Niveaus belassen, um die Preisstabilität wiederherzustellen. Haushaltspolitische Unterstützungsmaßnahmen dürften die Lebenshaltungskosten verringern und müssen vorübergehender Natur und gezielt sein, damit sie der geldpolitischen Straffung nicht entgegenwirken.

Im Rahmen unseres makroökonomischen Szenarios rechnen wir auf mittlere Sicht mit einem weiteren deutlichen Abschwung der Weltwirtschaft, wobei die Inflation weiterhin hoch ausfallen und sich die Geldpolitik anhaltend restriktiv gestalten dürfte. Vor diesem Hintergrund erscheint eine globale Rezession immer wahrscheinlicher. Dieses herausfordernde makroökonomische Umfeld wird durch verschiedene potenzielle Bedrohungen zusätzlich verkompliziert, darunter die erheblichen Risiken für die Finanzstabilität, da die Einstellung der lockeren Geldpolitik eine Schwachstelle im Finanzsystem zutage fördern könnte. Es lässt sich noch nicht absehen, ob der globale Abschwung nach einigen Quartalen mit negativem Wachstum überwunden sein wird oder uns doch eine deutlich gravierendere Rezession bevorsteht. Das Szenario ist nach wie vor mit hoher Unsicherheit behaftet und die weitere Entwicklung ist alles andere als gewiss.

Autor:
Dr. Andrea Siviero, Investment Strategist


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Fußnoten
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