Marktberichte

Plutos Marktrunde KW 11 vom 14. März 2022

Hoffnung auf Kriegsende in der Ukraine und Inflationszahlen

Während sich letzte Woche die Börsen in Europa wieder erholen konnten, gaben die amerikanischen Major-Indizes nach. Obwohl die Woche für die Wall Street vielversprechend begann, gerieten die amerikanischen Titel auf breiter Front unter Abgabedruck.

Inflation und geldpolitische Maßnahmen

Neben den Folgen und den Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine bremsten die kürzlich veröffentlichten Inflationszahlen die Wirtschaftsaussichten. Im Monat Februar sind die amerikanischen Verbraucherpreise um 7,9 % gestiegen. Dies entspricht der höchsten Steigerung seit 40 Jahren. Es ist davon auszugehen, dass die Federal Reserve Bank die Zinsen stärker als erwartet erhöhen wird. Die Preissteigerung ist vor allen Dingen auf den Bereich Energie zurückzuführen. Der Ölpreis ist seit Beginn des Krieges erheblich gestiegen, diese Preissteigerung hatte jedoch noch keine Auswirkung auf die bereits veröffentlichten Inflationsdaten. Es ist daher nur schwer vorstellbar, dass die Zentralbanken weder Wirtschaft noch Märkte mit einer Geldmengenausweitung, wie in der Corona Krise, stützen können. Die EZB beschloss am Donnerstag ihre milliardenschweren Anleihekäufe im dritten Quartal auslaufen zu lassen, dabei wird der Leitzins jedoch nicht erhöht. Der Strafzins für Banken, sofern diese Liquidität bei der Zentralbank parken, werde -0,5 % betragen. Abhängig von der Inflationsentwicklung behält sich Frau Lagarde vor, die Zinsen doch noch zu erhöhen, sofern die Teuerungsrate sich nicht wie von ihr antizipiert wieder reduzieren werde.

Konjunkturprognosen

Die aktuelle bedenkliche Lage spiegelt sich auch in dem Konsumklima, welches von der Michigan Universität erhoben wird, wider. Das Institut gab bekannt, dass der Index den tiefsten Stand seit 2011 erreichte. Das IFO-Institut senkte aufgrund des Krieges ebenfalls die Konjunkturprognose auf 3 % für das laufende Jahr. Ende letzten Jahres ging die Forschungseinrichtung, welche sich in München befindet, noch davon aus, dass die Wirtschaft im aktuellen Jahr 3,7 % wachsen werde. Die Europäische Zentralbank setzte die Wachstumserwartung von 4,2 auf 3,7 Prozent herab. Die von Bloomberg erhobene Entwicklung des globalen Bruttoinlandsprodukts ist bereits auf 4 % gefallen.

Hoffnung auf Kriegsende und turbulente Rohstoffmärkte

Der DAX konnte sich nach dem erheblichen Verlust der Vorwoche unter einer hohen Volatilität teilweise erholen. Anleger hofften aufgrund des Treffens des ukrainischen und russischen Außenministers, welches am Mittwoch stattgefunden hatte, auf ein schnelles Kriegsende. Der Deutsche Leitindex konnte an diesem Tag über 1000 Punkte zulegen, was einem Zugewinn von ungefähr 8 % entsprach. Auf Wochenbasis konnte der Index 4,07 Prozent zulegen. Dennoch spiegelt sich die Unsicherheit, welche an den Märkten vorherrscht, in der hohen Volatilität wider. In dem Rohstoffsektor gab es teilweise noch deutlich höhere Kursbewegungen. Beispielsweise ist zu Beginn der letzten Handelswoche der Preis des Übergangmetalls Nickel um 250 % gestiegen. Aufgrund der massiven Kursbewegungen wurde der Handel an der Londoner Rohstoffbörse ausgesetzt. Spekulanten, welche auf einen fallenden Preis des Industriemetalls gesetzt haben, mussten ihre Positionen schließen, sodass es zu einem „Short Squeeze“ gekommen ist. Diese Rückkäufe haben die Preise neben der Angebotsknappheit, welche auf den Ukraine Krieg zurückzuführen ist, zusätzlich in die Höhe schießen lassen.

Aktuelle Börsenzahlen

Während letzte Woche der größte Vermögensverwalter BlackRock 17 Milliarden an russischen Assets abgeschrieben hat, fielen die Ergebnisse der Börsen, wie eingangs erwähnt, durchwachsen aus. Der deutsche Leitindex DAX schloss die Woche mit einem Plus von 4,07 % ab. Der EUROSTOXX 50 wies einen Gewinn von 3,68 % auf. Die NASDAQ 100 musste einen Kursverlust von 3,87 Prozentpunkten hinnehmen. Der Dow Jones schloss die Woche mit einem Minus von 1,99 % ab. Der S&P 500 gab 2,88 Prozentpunkte nach, wobei sich eine Feinunze (Gold) auf Wochenbasis um 0,70 % verteuerte. Letzten Freitag lag der Preis einer Feinunze bei 1988,40 US-Dollar. Eine virtuelle Münze des Bitcoins beendete die zurückliegende Woche mit einem Plus von 0,14 %.


Rechtliche Hinweise

Diese Ausführungen und alle darin aufgezeigten Informationen sind nur zur Verbreitung in den Ländern bestimmt, nach deren Gesetz dies zulässig ist. Es sollte unbedingt beachtet werden, dass niemand die Zukunft kennt und sich verändernde wirtschaftliche oder politische Rahmenbedingungen massiven Einfluss auf den zukünftigen Marktverlauf und damit evtl. zukunftsgerichtete Aussagen nehmen können. Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Es stellt keine Finanzanalyse im Sinne des deutschen § 34 b WpHG, keine Anlageberatung, -empfehlung oder Aufforderung zum Kauf von Finanzinstrumenten dar. Dieses Dokument erzielt keine rechtliche, steuerliche oder finanzielle Beratung. Die gemachten Angaben wurden nicht durch eine außenstehende Partei, insbesondere eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Sie sollten eine Anlageentscheidung in jedem Fall auf Grundlage der gesetzlichen Verkaufsunterlagen (vollständiger Verkaufsprospekte nebst Verwaltungsreglement, „Wesentliche Anlegerinformation“ (KIID), aktueller Jahres- bzw. Halbjahresbericht, sofern vorhanden) treffen, denen ausführliche Hinweise zu den Chancen und Risiken der Fonds zu entnehmen sind. Diese Unterlagen können kostenlos bei der Plutos Vermögensverwaltung AG, der MK LUXINVEST oder der Apex Fund Services S.A. bezogen werden.

Diese Internetpräsentation ist eine Werbeunterlage und wurde nur zu Informationszwecken erstellt. Sie dient der Orientierung unserer Ideen. Dies sollte aber nicht als Grundlage für Käufe, Verkäufe, Absicherung, Übertragung oder Beleihung von Wertpapieren, sonstigen Vermögensgegenständen und Forderungen außerhalb der Anlage in den Plutos – T-VEST Fund, den Plutos – Multi Chance Fund, den Plutos – Gold Strategie Plus und den PLUTOS KaNa NEB herangezogen werden. Die Plutos Vermögensverwaltung AG, Geleitsstraße 14, 60599 Frankfurt a.M. im folgenden Plutos AG genannt, schließt jegliche Haftung aus. Der Plutos – T-VEST Fund, den Plutos – Multi Chance Fund, den Plutos – Gold Strategie Plus und der PLUTOS KaNa NEB weisen aufgrund ihrer Zusammensetzung und ihrer Anlagepolitik ein nicht auszuschließendes Risiko erhöhter Volatilität auf, d.h. in kurzen Zeiträumen nach oben oder unten stark schwankender Anteilspreise. Investoren erhalten daher gegebenenfalls weniger zurück, als sie investiert haben. Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgte unter Berücksichtigung aller auf Fondsebene anfallenden Kosten, jedoch ohne Berücksichtigung des jeweiligen Ausgabeaufschlages (BVI-Methode). Individuelle Kosten des Investors wie beispielsweise Transaktionskosten der Anteilscheingeschäfte, Gebühren, Provisionen und andere Entgelte sind in der Darstellung nicht berücksichtigt und würden sich bei Berücksichtigung negativ auf die Wertentwicklung auswirken.

Darüber hinaus lassen die Kurs- oder Wertentwicklungen aus der Vergangenheit nicht ohne weiteres einen Schluss auf die zukünftigen Ergebnisse zu. Die Internetdarstellung ist kein Ersatz für eine persönliche Anlageberatung. Investoren müssen selbst auf Basis der dargestellten Chancen und Risiken, ihrer eigenen Anlagestrategie und ihrer finanziellen, rechtlichen und steuerlichen Situation berücksichtigen, ob eine Anlage in den Plutos – T-VEST Fund, den Plutos – Multi Chance Fund, den Plutos – Gold Strategie Plus und in den PLUTOS KaNa NEB für sie sinnvoll ist. Investoren werden aufgefordert, Ihren Vermögensverwalter bzw. den Anlageberater ihrer Bank für eine individuelle Anlageberatung und weitere individuelle Erklärungen zu kontaktieren. Weder die Plutos Vermögensverwaltung AG noch einer ihrer Vorstände, Angestellten oder sonstige Personen übernehmen die Haftung für Schäden, die im Zusammenhang mit der Verwendung dieser Internetpräsentation oder ihres Inhalts entstehen. Die Plutos Vermögensverwaltung AG weist ausdrücklich darauf hin, dass sowohl sie, ihre gesetzlichen Vertreter sowie deren Mitarbeiter regelmäßig Geschäfte in Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten durchführen. Dies tun sie sowohl für eigenen Namen und eigene Rechnung, wie auch im Namen und für Rechnung Dritter. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Fondsanteilen sind die gesetzlichen Verkaufsunterlagen (vollständiger Verkaufsprospekt nebst Verwaltungsreglement, „Wesentliche Anlegerinformationen“ (KIID) sowie Jahres- und Halbjahresbericht, soweit veröffentlicht), die jederzeit bei der Plutos Vermögensverwaltung AG oder der Kapitalverwaltungsgesellschaft MK LUXINVEST S.A., 94B, Waistrooss, L-5440 Remerschen unter www.mkluxinvest.lu oder bei der Apex Fund Services S.A., 3 Rue Gabriel Lippmann L-5365 Munsbach (Minsbech) bezogen werden können.