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Strafzinsen umgehen

Negativzinsen, Strafzinsen, Verwahrentgelt oder Minuszinsen - die Banken haben viele Namen dafür, Gebühren für Kontoguthaben zu vereinnahmen. Wie Sie solche Kosten vermeiden können, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Was sind "Strafzinsen"?

Die Kunden dieser Banken müssen Zinsen zahlen, wenn sie dort ihr Geld in Form von Konto- und Spareinlagen anlegen. Sie werden „bestraft“, deshalb werden Negativzinsen auch Strafzinsen der Bank genannt. Manche Banken deklarieren diese Art Zinsen auch als "Verwahrentgelt". Meist sind von Negativzinsen nur Sparer mit relativ hohen Beträgen betroffen, zum Beispiel ab Einlagen in Höhe von 100.000 €.
 

Warum gibt es Negativzinsen?

Banken halten das Geld ihrer Kunden auf täglich fälligen Konten bereit, um es jederzeit auszahlen zu können. Dazu führen auch die Banken eigene Konten mit großen Beträgen bei deren übergeordneten Instituten bis hin zur Bundesbank. Aufgrund des aktuell herrschenden Niedrigzinsniveaus werden diese Bankeinlagen mit Negativzinsen bepreist. Weil diese Kostenposition für die Banken mittlerweile so hoch geworden ist, dass sie diese Kosten nicht mehr allein tragen können, reichne die Banken die Kosten in Form von Verwahrentgelten an ihre Firmen- und Privatkunden weiter.
 

Welche Sparformen sind von Strafzinsen betroffen?

Alle Guthaben auf Spar- und Kontoeinlagen, die die Banken vorhalten müssen, weil sie für den Bankkunden kurzfristig verfügbar sind, können einen negativen Zins haben. Das heißt: Girokonten, Tagesgelder, Festgelder, Wertpapierabwicklungskonten, aber auch Sparbücher oder andere Sparverträge.
 

Muss ich bei INFOS AG auch Verwahrentgelt zahlen?

Wir zeigen Ihnen, welche unserer Partnerbanken Verwahrentgelte verlangt.

Bank Zinssatz ab Datum ab Betrag X auf Konto (Cash)
ebase -0,5 % 01.04.2022 10.000 €1
FIL Fondsbank (FFB) -0,5 % 01.10.2020 100.000 €2

Der Bestand an aktiv gemanagte Fonds in Ihrem Depot ist nicht von Minuszinsen betroffen. Beachten Sie, dass die FFB ein Verwahrentgelt auf den Bestand in ETF's verlangt.

1 Lesen Sie auch den Artikel "ebase ändert die Vertragsunterlagen zum 01.04.2022"

2 Lesen Sie auch den Artikel "Einführung eines Verwahrentgelts für Kontoguthaben >100.000 € bei FFB"

Depotkonditionen


So umgehen Sie Strafzinsen

Wenn Sie mit den Negativzinsen der Bank nicht einverstanden sind, können Sie ganz einfach zu Alternativen wechseln, die nicht vom Negativzins betroffen sind. Dazu gehören u.a.

  1. Aktienfonds
  2. Mischfonds
  3. Offene Immobilienfonds
  4. Geschlossene Immobilienfonds (alternative Investmentfonds)

Ausführliche Informationen zu Investmentfonds finden Sie in unserem Fondsfinder. Und das Beste: Die meisten Fonds kaufen Sie mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag und erhalten zusätzlich ein kostenloses Fondsdepot. Informieren Sie sich jetzt und entkommen Sie den Strafzinsen!

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